Buch des Monats Oktober - Die Bibliothek empfiehlt

KURT : Roman

Kurt ist sechs Jahre alt, der Sohn von Kurt und Jana, die aber getrennt leben. Der große Kurt ist wegen des Sprösslings gerade mit seiner Freundin Lena in ein Haus in ländlicher Idylle nach Oranienburg gezogen, um in seiner Nähe sein zu können und ein Familienmodell zu leben, wie es dieser Tage in solchen Fällen gern praktiziert wird: Das Kind lebt abwechselnd wochenweise bei Mutter und Vater. Erzählt wird aus der Sicht von Lena, die ihrerseits damit ringt, ihren Platz in diesem Modell von Familie zu finden.

Sarah Kuttner erzählt von einer normalen „komplizierten“ Familie, davon, was sie zusammenhält, wenn das Schlimmste passiert. Sie schildert diese Tragödie direkt und leicht und zugleich mit einer tiefen Ernsthaftigkeit, wie nur Sarah Kuttner das kann. Eine Liebeserklärung an die, die gegangen sind, und an die, die bleiben.

In diesem Roman wird über Trauer geschrieben, über die Kraft, die Menschen entwickeln können, und darüber, dass es auf manche Fragen keine Antworten gibt.

«Kurt» erzählt auf zarte, humorvolle, vor allem aber unaufgeregte Weise davon, wie man sich wiederfindet nach einem schrecklichen Verlust und wie man für jemanden da sein kann der untröstlich ist.

Sarah Kuttners Roman „Kurt“ erzählt von einem traurigen Thema – wunderschön und letztlich optimistisch.

Die Autorin: Sarah Kuttner schreibt über ernste, existentielle Themen direkt, ehrlich und schwerelos. Mit dieser Mischung aus Einfühlsamkeit und Lässigkeit wurde sie auch in ihren Sendungen «Sahra Kuttner – die Show» (VIVA) und «Kuttner» (MTW) bekannt und moderierte seitdem zahlreiche eigene Formate in ARD, ZDF und diversen dritten Programmen.